Spaziergang im Hansakiez am Orankesee

Als Hansa-Kiez in Weissensee ist das Wohngebiet im Südosten des Orankesees in Richtung zum Orankeweg mit den geraden Hausnummern 58 bis 108 bekannt.
Gebaut wurde die Siedlung zwischen dem Orankesee, den Kleingartenanlagen „Oranke e.V.“ und „Zur freien Stunde e.V.“ in den 80er Jahren auf Order des ehemaligen Ministers des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, Erich Mielke, um dort Wohnungen für das die Mitarbeiter der „Firma“ zu schaffen. Im Rahmen des Plans zur „Entwicklung der Hauptstadt der DDR“ wurden von ihm verschiedene Wohnungsbaukombinate verpflichtet, die ihre jeweils eigenen Plattenbaumodelle errichteten. Dies erklärt die unterschiedlichen Wohnbauten in der Siedlung.
Seit dem Fall der Mauer hat sich im Hansakiez viel getan: In den 90ern wurden neue Wohnblöcke parallel zum Orankeweg gebaut und von 2022–2024 entstanden als Teil einer behutsamen Nachverdichtung vier Punkthäuser mit Mehrgeschossbauten, entworfen von dem Berliner Architekturbüro Arnold und Gladisch. Etwa die Hälfte der Wohnungen sind gefördert und als Sozialwohnungen ausgewiesen.
Inmitten der Wohnanlage wurde in dem Neubau dabei die Kinder- und Jugendeinrichtung „Die Hansa“ mit breiter Freitreppe angelegt und auch die „Kleine Oranke“ bezog dort ihr neues Quartier. Hier ist der Treffpunkt für den Spaziergang. Die Gesobau-Projektleiterin der Neubauten und der beeindruckenden Innenhofgestaltung und die örtliche Mieterrätin werden Geschichten zu den Anfängen der Siedlung, den Jahren des Ausbaus und zur facettenreichen Nachbarschaft der inzwischen schon seit über vierzig Jahre bestehenden Wohnsiedlung erzählen.
Wegen begrenzter Teilnehmerzahl bitten wir, sich zum Spaziergang auf kontakt@kwei.de anzumelden .

  • barrierefreier Zugang
Datum
08 Sep. 2026
Uhrzeit
Treffpunkt an der Freitreppe, Hansastraße 122A vor "Die Hansa"
17:00 - 19:00